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22Dez/111

Kein Bock auf Schule …

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Diese 4 Wörter werden in meiner Klasse bestimmt 20-mal am Tag erwähnt. Da ich das so witzig finde, habe ich einfach mal in Google, kein Bock auf Schule eingegeben. Dabei herausgekommen ist ein recht lustiges Video mit einer sehr schönen Ironie am Ende.  Also liebe Klassenkameraden führt euch mal dieses Video zu Gemüte und beachtet was das Eichhörnchen euch am Ende mitteilt.

veröffentlicht unter: Bildung/Lernen/Gestalten, Fun 1 Kommentar
22Dez/112

Bakterien mal anders…

Dieser Beitrag wurde geschrieben von Punkti

Im Gesundheitslehre Unterricht ist mir mal wieder etwas Lustiges passiert. Es ging um das Immunsystem und deren Ablauf. Der Inhalt sollte eigentlich lauten: „Anti-Körper werden freigesetzt und heften sich an Krankheitserregern an und markieren diese … Markiertes Bakterium wird aufgenommen und verdaut“. Mein Wortlaut sah dann aber etwas anders aus, denn ich schrieb anstatt „Markiert“ nämlich „Maskiert“. Somit hatte ich nun eine“ Maskierte Bakterie“  im Hefter stehen und natürlich alle „Lacher“ auf meiner Seite.  Meine Klassenkameradin fand das so lustig, dass sie mir direkt ein Bild dazu gemalt hat. Während ich sie immer liebevoll das Ü-Ei nenne, bin ich nun selbst die „Maskierte Bakterie“.

20Dez/110

Hausarbeit Kindesmisshandlung

Dieser Beitrag wurde geschrieben von Punkti

Kindesmisshandlung kann auf verschiedene Art und Weise erfolgen wie zum Beispiel: Körperliche Gewalt, Psychischer Missbrauch, Vernachlässigung und Leistungsdruck, der von den Eltern erzwungen wird.

Kinder brauchen vorrangig Vertrauen - zu sich selbst, zur Welt, in der sie leben, und vor allem zur Familie, in der sie geborgen sind. Wenn Kinder von ihren Eltern misshandelt werden, werden sie die Schäden ihr Leben lang nicht mehr los. Als Erzieher eines zu Erziehenden sollte man sich immer vor Augen halten, das man ein verletzliches Wesen vor sich hat, welches geschätzt und geliebt werden muss.

Ein gutes Beispiel über Kindesmisshandlung liefert das Buch „Sie nannten mich Es“

Der Mut eines Kindes zu überleben ist wohl das interessanteste und spannendste Buch, was ich bisher gelesen habe.

Sie nannten mich “Es” ist ein autobiografischer Roman über das Leben von Dave Pelzer.  Dave Pelzer verarbeitet in diesem Buch seine tragische Kindheit, in der er jahrelang schwer misshandelt wurde.  Er wurde nicht nur von seiner eigenen Mutter als Sklaven gehalten, sondern auch auf schlimmster weise körperlich und seelisch gequält.

Zitat: “ Nach der Schule musste ich nach Hause laufen und mich übergeben, damit Mutter meinen Magen Inhalt überprüfen konnte. Wenn sie in wirklich guter Stimmung war, richtete sie das Badezimmer als Gaskammer für mich her. Wenn sie es leid wurde, dass ich bei ihr im Haus war, schickte sie mich zum Rasenmähen aber erst, nachdem sie mich verprügelt hatte“.

Wie kann man seinem Kind Nahrung, die es zum Leben benötigt, einfach verweigern? Warum benutzt man ein menschliches Wesen um seine Wut/Kummer daran auszulassen?

In den meisten Fällen denkt man bei Kindesmisshandlung an die körperliche Gewalt. Meistens jedoch ist die seelische Gewalt um einiges schlimmer, denn den körperlichen Schmerz vergisst man irgendwann oder wird resistent dagegen, was bleibt sind immer die Erfahrungen und die Tatsache das man anstatt geliebt, gehasst wurde.

Zitat: „Mutter packte mich einfach, stieß mich mit dem Gesicht gegen den Spiegel… Dann befahl sie mir, immer wieder zu sagen: Ich bin ein schlechter Junge.  Wenn du nicht rechtzeitig fertig wirst, bring ich dich um!. Ich hasse dich, ich will dich nicht, du bist ein nichts.

Wie kann man als Mutter so etwas zu seinem Kind sagen? Der Fehler liegt doch zweifelsfrei bei der Mutter, wenn sie ihn wirklich nicht haben wollte, dann hätte es dafür einige Wege gegeben, z.B. Babyklappe, Abtreibung oder zur Adoption frei geben.

Während des Lesens war ich teilweise sehr wütend und schockiert. Unglaublich, über welchen Zeitraum Dave misshandelt wurde, bevor mal jemand eingegriffen hat. Dieser Junge wurde nicht nur von seiner Mutter gequält, sondern auch von außenstehenden Personen hart bestraft, obwohl er nur versucht hat zu überleben. Die verantwortlichen Lehrer können sich nun wirklich nicht mit Ruhm „bekleckern“, wenn es ein Problemkind gibt, muss man sich einfach mal Mühe geben und herausfinden warum das Kind so ist. Während des Lesens dachte ich oft, jetzt ist irgendwann mal der Punkt gekommen, wo es einfach  nicht schlimmer geht. Allerdings ging es immer noch ein bisschen schlimmer.  Man kann sich das überhaupt nicht vorstellen, was diese Mutter mit ihrem eigenen Kind alles angestellt hat. Die Tatsache, dass Dave gerade so aus der Familie genommen wurde, ist schon sehr komisch, das Schlimme aber ist, das seine Mutter für alles, was sie ihm angetan hat, nicht bestraft wurde. Im Allgemeinen werden Kinderschänder und Personen, die Kinder misshandeln viel zu wenig bestraft. Die Gesetzgebung in Deutschland ist leider so, dass meistens nur eine Strafe von 2-5 Jahren verhängt wird, aber was ist das schon im Vergleich zum Opfer, welches die Peinigung ein Leben lang mit sich rumträgt.  Was hat das Opfer davon, wenn der Täter nach seiner kurzen Strafe wieder auf freiem Fuß ist und sich ein neues Opfer sucht? Passieren tut es so oft, vielleicht sollte man sich doch mal in Deutschland Gedanken darum machen, die Todesstrafe einzuführen. Sicherlich muss es komplett bewiesen werden, dass ein Täter schuldig ist, damit niemand zu Unrecht verurteilt wird.

8Dez/110

Die Welle

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Fach Pädagogik Hausarbeit

Autorität in der Erziehung am Beispiel „Die Welle“

  1. Geben Sie in einer inhaltlichen Zusammenfassung die wesentlichen Schwerpunkte des Filmes „Die Welle“ wieder.
  2. Charakterisiere Sie die Filmfiguren a) Lehrer Wenger b) Schüler Tim c) Schülerin Karo
  3. Ist Autorität in der Erziehung notwendig oder kann man auf sie verzichten. Begründen Sie die Aussage.

In dem Film „Die Welle“ geht es um den Gymnasiallehrer Rainer Wenger, der während einer Projektwoche den Schülern die Entstehung einer Diktatur greifbar macht. Am Anfang des Filmes stellt der Lehrer den Schülern die Frage, ob noch heute eine Diktatur entstehen kann. Die Schüler verneinen diese Frage, woraufhin Rainer Wenger das Projekt „eine Gemeinschaft gründen“ startet.  Schnell wird aus der Gemeinschaft eine große Bewegung namens „Die Welle“, die aus dem Ruder läuft. Das eigentliche Ziel als Gemeinschaft positive Ergebnisse zu erreichen wird in den Hintergrund gestellt. Die Gemeinschaft grenzt andere Personen aus, da sie nicht der Welle angehören.  Die Schüler verlieren sich immer mehr in das Thema „Die Welle“. Am Ende des Projektes macht Reiner Wenger den Schülern klar, das während der Woche eine moderne Diktatur herrschte. Der Schüler Tim nahm das Projekt viel zu ernst und konnte sich nicht vorstellen, dass plötzlich alles vorbei sei. Er drehte durch und erschoss sich letztendlich.

a)      Lehrer Wenger versucht immer einen sehr modernen Lehrer darzustellen, dem alles egal ist. Während den ersten Tagen der Projektwoche erfreut sich Rainer wie gut sich die Schüler auf das Projekt einlassen. Er merkt allerdings nicht was sich nach dem Unterricht abspielt und wie ernst die Schüler dieses Projekt wirklich nehmen. In Prinzip hat er sein Projekt und das Ausmaß nicht richtig eingeschätzt.

b)      Schüler Tim ist ein gewöhnlicher Außenseiter in der Schule für den sich nicht mal seine Familie interessiert. Die Bewegung „Die Welle“ gibt ihn halt und er kann dadurch sozial Kontakte knüpfen, was ihn sonst im normalen Alltag schwer fällt. Er fühlt sich zum ersten Mal wichtig und anerkannt.

c)       Schülerin Karo ist ein normales durchschnittliches Mädchen die sofort erkennt, das „Die Welle“ nichts Gutes herbeiführt. Sie als einzige stellt sich gegen die Gruppe und versucht denen klar zu machen, das sie anstatt gutes tun in einer Gemeinschaft andere aus der Gemeinschaft ausschließen. Es gehört viel Mut dazu sich gegen eine Gruppe zustellen.

Die Autorität ist in der Erziehung sehr wichtig. Nur durch Autorität lernt man im Grunde in einer Gemeinschaft einen guten Umgang zu führen bzw. Regeln zu beachten. Eltern sollten ihren Kindern eine ausgeglichene Autorität entgegenbringen. Sehen Kinder die Eltern als Respekt Personen an, so haben sie auch vor anderen Personen, wie zum Beispiel Lehrern Respekt.  Kinder ahmen immer die Eltern nach, die Eltern haben eine Vorbild Funktion und sollten sich über diese im Klaren seien. Ist die Beziehung der Eltern intakt, so wirkt sich das positiv  auf das Kind aus. Ist die  Beziehung nicht intakt, so merkt das Kind sofort die Instabilität der Eltern und versucht diese zu seinen Vorteil zu nutzen. Die Erziehung eines Kindes sollte aus viel Lob für gut gemachte Dinge bestehen, aber auch Tadel bzw. konsequentes Handeln beinhalten.

16Okt/110

Gelernt Kurz und Knapp Teil 1

Dieser Beitrag wurde geschrieben von Punkti

Mal ein kleines bisschen Bildung von mir. Ich habe mir gedacht, das ich in Zukunft öfter mal über Dinge schreibe die mich gerade beschäftigen. Deswegen hier mal 2 ganz wichtige Menschen kurz und knapp beschrieben. Bildung schadet ja niemand.

Maria Montessori

-          1870-1952

-          Italienische Ärztin, Reformpädagogin, Philosophin, Philanthropin

-          Entwickelte Montessoripädagogik

Die Montessoripädagogik entstand im Grunde, weil sie tief bewegt war von dem Schicksal geistig behinderter Kinder. Damals wurden diese nur notdürftig versorgt und abwertend behandelt. Zum einen weil es damals einfach noch nicht so erforscht war, es fehlten die Mittel und zum anderen weil sie vom Denken immer noch im Mittelalter hängen geblieben sind. Im Mittelalter wurde ja alles gekillt was „anders“ war. Sie wurden als Ketzer bezeichnet oder als vom „Teufel geschickt“ betrachtet.  Ich meine, das die Menschen damals vielleicht Angst hatten, sie wussten nicht was eine Behinderung ist. Außerdem waren sie auch nur auf ihren guten Ruf aus, „schwachsinnige“ haben in diese Zeit/Welt nicht reingepasst. Man hätte sich ja anstecken können. Montessori war jedenfalls der Meinung dass es für die geistig behinderten Kinder spezielle Schulen geben muss. Wenn wir schon einmal beim Thema sind geht’s gleich weiter mit Johann Heinrich Pestalozzi.

Johann Heinrich Pestalozzi

-          1746-1827

-          Schweizer Pädagoge, Philanthrop, Schul- und Sozialreformer, Philosoph, Politiker

Pestalozzi machte mal eine sehr gute Aussage. Geistig sowie Körperlich Behinderte Menschen sollten in eine Anstalt wo sie gezielt gefördert bzw. erzogen werden. Anstalt ist in dem Sinne nicht abwerten gemeint. Er wollte dass sie Aufgaben bekommen, die sie auch erfüllen konnten. Somit entstehen Erfolgserlebnisse was sehr wichtig für die behinderten Menschen ist.  Es ist ja auch für jeden anderen Menschen wichtig irgendwann in seinen Leben Anerkennung zu bekommen. Kleine Ziele zu erreichen um weiter zu machen. Auf seiner Aussage entstanden in der Neuzeit viele Hilfseinrichtungen, die sich gezielt um die Förderung und Pflege der Menschen mit Behinderung gekümmert haben.

   

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