Keine Unterstützung durch Krankenkassen
Ich dachte immer Krankenkassen unterstützen Menschen in einen Krankheitsfall. Durch meine Freundin musste ich erfahren, dass man sich nicht mehr auf eine Krankenkasse verlassen kann. Vor 4 Monaten brachte sie ihre Tochter auf die Welt. Seit ihrer Geburt ist sie asymmetrisch das heißt ihr Kopf hat sich verformt.
Neben der Physiotherapie hat sich meine Freundin, für eine Kopforthese entschieden, die die alte Kopfform wieder herstellen kann. Hierbei handelt es sich um einen Kickbox ähnlichen Helm. Dieser kostet ca. 1300€, wo sie die Verformung mit Hilfe von Lasern feststellen können. Wenn die Verformung noch nicht soweit fortgeschritten wäre, hätte sie auf diesen Helm verzichtet. Laut einer Gerichtlichen Festlegung müsste die Krankenkasse, in dem Fall die IKK, die Kosten übernehmen. Doch leider sträubt sich die Krankenkasse die Kosten zu übernehmen. Sie wollten meine Freundin und ihr Baby nach Hannover schicken, damit sie es dort bewilligt bekommt. Da diese sogenannte Kopforthese noch kein zugelassenes Hilfsmittel ist. Komisch nur das es diesen Helm schon seid Jahren gibt. Nun muss meine Freundin, die Kosten von sage und schreibe 1300€ selber übernehmen. Sie hofft aber das ihr Anwalt dies ändern kann. Früher hatte ihre Mutter auch schon Probleme mit der AOK, die durch ihren Tumor, Zähne verlor und eine Prothese brauchte. Durch die Probleme wechselte ihre Familie zur IKK.
Ich frag mich echt wieso die Krankenkassen, bei sowas so verrückt spielen. Für den verformten Kopf des Babys konnte ja keiner was. Und wenn die Ärzte sagen, meine Freundin kann nix anderes mehr tun, denn ist das eben so. Es geht schließlich um die Gesundheit eines kleinen Babys. Wofür zahlt man bei der Krankenkasse ein, wenn sie einen denn doch nicht helfen wollen?






Mai 11th, 2010 - 18:19
ohja das ist richtig..naja nun bezahlen wir es selber , da wir nicht mehr länger warten könn…bis zum 6ten monat ändert sich der kopf noch aber ab dann fängt er an sich zu verknöchern…scheiß Krankenkassen -.-